Sie brauchen eine Website für Ihr Unternehmen. Jemand hat Ihnen gesagt, Wix sei einfach. Ein anderer schwört auf WordPress. Ein Nachbar hat 3.000 € an einen Freelancer gezahlt und erreicht ihn jetzt nicht mehr. Und dann gibt es noch eine neuere Kategorie — sogenannte „Done-for-You“-Services, die die gesamte Website gegen eine feste Jahresgebühr aufbauen und pflegen.

Welche Option ist also 2026 wirklich sinnvoll für einen Klempner, Zahnarzt, ein Café, eine Zahnklinik oder ein Gartenbauunternehmen? Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, wie viel Zeit Sie haben, wie sicher Sie mit Technik umgehen und wie viel Sie sich nach dem Launch noch mit Ihrer Website beschäftigen möchten. Nachfolgend finden Sie eine faire Analyse jeder Option — echte Stärken, echte Schwächen — damit Sie die Lösung wählen können, die zu Ihrer Situation passt, und nicht die, die Ihnen irgendein Blogartikel verkaufen will.

Worauf es wirklich ankommt, wenn ein lokales Unternehmen eine Website wählt

Vergessen Sie, worüber sich Tech-Blogs streiten. Wenn Sie ein echtes Unternehmen führen, sind die entscheidenden Fragen einfacher:

Behalten Sie diese sechs Punkte beim Lesen im Hinterkopf.

Wix und Squarespace (DIY-Baukästen zum Ziehen und Ablegen)

Das sind die klassischen „Anmelden, Vorlage wählen, Blöcke ziehen“-Baukästen. Millionen Unternehmen nutzen sie, und sie sind in den letzten Jahren wirklich gut geworden.

Reale Jahreskosten: etwa 250–500 € pro Jahr, sobald eine Domain und ein oder zwei Apps hinzukommen.

Selbst gehostetes WordPress (mit Theme oder Freelancer)

WordPress betreibt einen enormen Teil des Webs. Es ist die flexibelste Option — und diejenige, bei der für nicht-technische Inhaber am häufigsten etwas schiefgeht.

Reale Jahreskosten: 500–1.500 € pro Jahr für Wartung und Hosting, plus 1.500–5.000 € einmalig, wenn Sie jemanden für einen sauberen Aufbau engagieren.

Done-for-You: der gemanagte Website-Service

Eine neuere Kategorie. Jemand baut die Website für Sie, hostet sie, hält sie aktuell und kümmert sich um Änderungen — alles gegen eine feste Jahresgebühr. BBH ist hier zu Hause, ebenso einige andere Anbieter.

Reale Jahreskosten: in der Regel 100–400 € pro Jahr, alles inklusive. BBH kostet 129 € pro Jahr — der Website-Aufbau selbst ist kostenlos.

Was sollten Sie wirklich wählen?

Wählen Sie Wix oder Squarespace, wenn: Sie es wirklich mögen, an Ihrer eigenen Seite zu tüfteln, Zeit haben, Ihr eigener Webmaster zu sein, und damit leben können, dass die Monatsrechnung mit jedem zusätzlichen Feature steigt. Für Solo-Kreative, Nebenprojekte und Hobbygeschäfte passt das gut.

Wählen Sie selbst gehostetes WordPress, wenn: Sie einen konkreten technischen Bedarf haben — einen individuellen Shop, einen Mitgliederbereich, ein Nischen-Plugin — und Sie eine belastbare, langfristige Beziehung zu einem Entwickler haben, dem Sie vertrauen. Nicht irgendein Freelancer, den Sie einmal gefunden haben. Eine echte Beziehung.

Wählen Sie einen Done-for-You-Managed-Service (wie BBH), wenn: Sie ein echtes lokales Unternehmen führen — Handwerk, Gastronomie, Gesundheit, Dienstleistungen — und Ihre Zeit mehr wert ist als das Herumbasteln in einem Website-Baukasten. Sie wollen eine Seite, die professionell aussieht, bei Google gefunden wird, und dass sich jemand anderes um den langweiligen Teil kümmert. Genau hier landen die meisten lokalen Unternehmen, sobald sie die wahren Kosten der beiden anderen Optionen zusammenrechnen.

Das ehrliche Fazit

Einen universellen Sieger gibt es hier nicht. Wix und Squarespace sind wirklich gut, wenn Sie selbst Hand anlegen möchten. WordPress ist wirklich mächtig, wenn Sie die richtige Person für die Pflege haben. Done-for-You-Services gewinnen bei Gesamtkosten und Zeitaufwand für den durchschnittlichen lokalen Unternehmer, der einfach nur eine funktionierende Seite — und seine Abende zurück — möchte.

Die richtige Frage lautet nicht: „Was ist am besten?“ Sondern: „Was passt dazu, wie ich meine Woche wirklich verbringen möchte?“ Beantworten Sie das ehrlich, und die Entscheidung fällt meist von selbst.

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